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Zur Illustration des Vorgangs: ein Vergleich

Jemand wird des Diebstahls angeklagt. Teile der Beute hatte er weitergegeben. Also wird auch der neue Besitzer der Beute (wegen Hehlerei) angeklagt. In der Verhandlung wird der Dieb verurteilt, der wegen Hehlerei Angeklagte jedoch freigesprochen, weil er die Beute gutgläubig erworben hatte. Nun geht dieser Freigesprochene jedoch los und legt dagegen - wie auch der verurteilte Dieb - Berufung ein, offensichtlich weil er unbedingt die Beute behalten will, und wenn der Hauptangeklagte ein Dieb ist, er die Beute auch nicht erwerben konnte. Er begründet es damit, dass er überwachen müsse, dass das OLG (also das Berufungsgericht) keine Formfehler macht und dass er sonst schwerer an Informationen kommen könne, die er im Prozess erfahre. Alleine hieraus erkennt man schon die Verlogenheit und Scheinheiligkeit der "Argumentation". Wer ist denn dieser DBV, dass er überwachen muss, dass das höchste Gericht, das es im Bridge gibt, keine Formfehler begeht??? Es geht doch sehr offensichtlich nur darum, die Beute behalten zu können. Dafür scheint jedes Mittel recht...